Geboren 1990 im französsichen Baskenland begann Thomas Ospital seine musikalische Ausbildung am Konservatorium von Bayonne und erhielt 2008 einen 1. Preis in der Orgelklasse von Esteban Landart. Anschließend setzte er seine Studien am Pariser Konservatorium bei musikalischen Persönlichkeiten wie Olivier Latry, Michel Bouvard, Thierry Escaich, Philippe Lefebvre, Laszlo Fassang, Isabelle Duha, Pierre Pincemaille und Jean-François Zygel fort. Er erhielt fünf erste Preise in den Fächern Orgel, Improvisation, Harmonielehre, Kontrapunkt und Fuge.

Bei internationalen Wettbewerben errang er zahlreiche Preise : 2009 in Saragossa (Spanien), 2012 in Chartres (Prix Duruflé und Publikumspreis) und 2013 in Toulouse (2. Preis). Im Mai 2014 erhielt er den Grand Prix Jean-Louis Florentz und den Publikumspreis beim Wettbewerb von Angers unter der Schirmherrschaft der Académie des Beaux-Arts.

Im November des gleichen Jahres errang der den 2. Preis, den Publikumspeis sowie den Prix Jean-Louis Florentz beim Concours International de Chartres.

Im Jahre 2012 war er für sechs Monate young artist in residence an der Kathedrale Saint Louis King of France in New Orleans (USA) und 2015 artist in residence beim Festival de musique sacrée de Rocamadour.

Im März 2015 wurde er zum Titularorganisten an der großen Orgel von Saint-Eustache in Paris ernannt. 2016 lud ihn die Maison de la Radio in Paris ein, erster organiste en résidence an der neuen Orgel der Firma Grenzing zu werden.

Die Improvisation nimmt in seiner musikalischen Praxis einen breiten Raum ein und er setzt sich dafür ein, diese Kunst in all ihrer Vielfalt zu erhalten ; so widmet er sich beispielsweise intensiv der Begleitung von Stummfilmen.

Seine Aktivität als Konzertorganist, Kammermusiker und Solist mit Orchester führt ihn in viele Länder Europas, nach Russland und in die USA.

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